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Wer hat den Login zu deinem OnlyFans-Konto?

Eine Agentur braucht Zugriff auf dein Postfach und deine Mediathek. Sie braucht dafür nicht dein Passwort, und der Unterschied ist die wichtigste technische Frage vor jeder Unterschrift.

Die kurze Antwort: du behältst den Login. Die Arbeit läuft über ein Creator-Management-System, in das du dein Konto selbst einloggst. Das Chat-Team erreicht darin zwei Dinge, dein Postfach und deine Mediathek. Alles andere, was das Konto kann, ist dort geschlossen.

Warum das Passwort so viel mehr ist als Zugriff

Wer dein Passwort hat, kann die Bankverbindung für Auszahlungen ändern, die hinterlegte E-Mail-Adresse tauschen, die Zwei-Faktor-Sicherung neu einrichten und dich damit aus deinem eigenen Konto aussperren. Wer über ein Management-System arbeitet, kann Nachrichten lesen und schreiben und auf Inhalte zugreifen, und sonst nichts.

Das sind zwei völlig verschiedene Vertrauensfragen, und viele Agenturen beantworten beide mit demselben Satz: "wir brauchen Zugang".

Wie es technisch funktioniert

  1. Die Agentur richtet ein Creator-Management-System ein, auf ihre Kosten.
  2. Du loggst dein Konto dort ein, in dieser Sitzung, auf dem Server, auf dem sie läuft. Das Passwort geht in diese Sitzung und nicht weiter.
  3. Das Chat-Team arbeitet in diesem System. Sichtbar sind Postfach und Mediathek.
  4. Du behältst deine E-Mail-Adresse, dein Zweitgerät und damit die Kontrolle über alles, was das Konto verändert.
  5. Wenn die Zusammenarbeit endet, endet die Sitzung, und du änderst dein Passwort.

Bei einer Gesichtsverifizierung stellt sich die Frage ohnehin nicht: die verlangt dich, nicht dein Passwort.

Die Frage, die du stellst

Nicht "habt ihr Zugriff auf mein Konto", darauf ist die Antwort immer ja. Sondern: wer tippt das Passwort? Eine Agentur, die darauf ausweicht, hat geantwortet.

Häufige Fragen

Ist ein Management-System dasselbe wie Passwort abgeben?

Nein, und das ist kein Wortspiel. Beim Management-System bleibt die Änderungsgewalt über das Konto bei dir: Auszahlungsdaten, hinterlegte Mail, Zwei-Faktor. Beim Passwort geht sie über.

Sehen Fans, dass jemand anderes schreibt?

Nein. Fans erfahren nicht, welche Nachricht eine Creatorin selbst getippt hat. So funktioniert Chat-Management bei jeder Agentur, die es anbietet, auch bei uns. Wir schreiben es hin, statt es eine Creatorin später herausfinden zu lassen. Was wir dagegen tun: Grenzen, die sie schriftlich setzt, nichts wird ohne ihre Freigabe zugesagt, jede Sonderanfrage erreicht sie, und jede Nachricht ist aus ihrem eigenen Login lesbar.

Was, wenn eine Agentur auf dem Passwort besteht?

Dann ist das eines der fünf Warnsignale, die für sich allein reichen. Es gibt keinen Arbeitsschritt, der das Passwort zwingend braucht.